Fidel und Che
sektion zürich

Aktuell

Katastrophe in Kuba: Blitzschlag setzt Öllager in Flammen – Spendenaufruf

Am 6. August kam es in einem der Tanks des Wärme­kraft­werks Guiteras im Industrie­gebiet von Matanzas in Kuba zu einem verheerenden Brand. Das Kraftwerk ist eines der wichtigsten Zentren für die Strom­erzeugung auf der Insel. Der Brand entstand offenbar, nachdem ein Blitz in den Tank einge­schlagen war. Inter­nationale Hilfe ist angelaufen.

Die kubanische Regierung hat ein System zur Entgegennahme von Spenden eingerichtet. Die VSC-Sektion Zürich hat dazu einen Aktionsfonds eingerichtet, auf den ab sofort eingezahlt werden kann:
IBAN: CH38 0900 0000 8004 1853 3
BIC: POFICHBEXXX
Zahlungsvermerk: Spendenkonto Matanzas


QR-Einzahlungsschein für Spendenkonto Matanzas zum Herunterladen

Mehr Infos zur Katastrophe und ihre Auswirkungen für Kuba

Foto: R. Lechleiter

VSC Zürich an der Demonstration zum Tag der Arbeit

Die Vereinigung Schweiz-Cuba, Sektion Zürich, hat an der Demonstration zum 1. Mai 2022 auf ihrem Transparent die skandalöse Komplizen­schaft der Schweizer Banken mit der Blockade­politik der USA gegen Kuba thematisiert. Gestaltet wurde das aus­drucks­starkeTranspi von Richard Frick, der sich dazu einer Grafik des mexi­ka­nischen Künstlers Alberto Beltrán bediente. Die Logos der grössten Banken der Schweiz funktionieren als Rück­grat des Imperialismus. Mit einer Ablehnung aller Kriege grenzte sich die VSC Zürich ferner von der selektiven und geheuchelten Kriegs­gegner­schaft des Main­streams ab, der gleichzeitig mit massiven Waffenlieferungen den Konflikt anheizt. Im Kasernenareal war die VSC Zürich gemeinsam mit mediCuba Suisse mit einem Bücher- und Infostand präsent. → kleine Bildgalerie zum 1. Mai

Fernando Pérez: «Ich möchte kein Gegner sein»

«Die Ideen siegen, weil sie die Ideen sind, die eine Epoche braucht; sie können nicht aufgezwungen werden. Es müssen Partizipationsmechanismen geschaffen werden, an denen sich die Menschen wirklich beteiligen können.» Diese beiden Sätze entstammen einem Diskussionsbeitrag mit dem bekannten Filmemacher Fernando Pérez («La vida es silbar», «Suite Havanna», «José Martí: el ojo del canario» u. a.). Er ist in Kuba im Nachhall zu den Ereignissen im Juli 2021 entstanden. Das Gespräch wurde von Rubén Padrón Garriga, Maysel Bello Cruz und Darío Alejandro Escobar am 21. Februar 2022 in Kuba für «Luz Nocturna» geführt. Gerade auch die Solida­ritäts­bewegung ist aufgerufen, sich mit solchen Positionen auseinanderzusetzen. Die VSC Zürich geht einig mit dem Grundgedanken und liess daher das Interview übersetzen. Hier zum vollständigen Gespräch…

Kuba zeigt es: globale Solidarität deklassiert BigPharma

Kuba hat wieder einmal gezeigt, was es im Gesundheitswesen auch unter härtester Bedrängnis durch die US-Blockade zu leisten vermag. Es erreichte eine maximale Impfquote, ohne seine Bevölkerung einer experimentellen Gen-Spritze auszusetzen. Und es gestattet anderen Ländern, sein Know-how zu übernehmen und sich so unabhängig von BigPharma zu machen. Das kubanische Modell zeigt deutlich, wie wichtig es ist, ein starkes öffentliches Gesundheitssystem aufzubauen und eine biopharmazeutische Industrie und Forschungsinstitute des öffentlichen Sektors zu entwickeln. …mehr

Petition für die Zulassung des Kuba-Impfstoffs

Der kubanische Impfstoff Soberana Covid-19 soll in Italien und Europa zugelassen werden. Das fordert eine Petition, die von einer Gruppe Italiener ins Leben gerufen, die als Zeichen der Freundschaft und Solidarität nach Kuba kamen.

Ziel dieser Petition ist es, die zuständigen Institute aufzufordern, die Wirksamkeit des kubanischen Soberana-Impfstoffs gegen Covid anhand objektiver Kriterien zu bewerten und seine Verwendung in Italien und Europa zuzulassen.

Der Impfstoff hat die Phase 3 ( Registro Público Cubano de Ensayos Clinicos) – im Unterschied der hier verspritzten Vaxxinate – bestanden und wird auf der Karibikinsel erfolgreich eingesetzt. «Die Wahl der Impfstoffe gegen diese schwere Pandemie darf nicht der monopolistischen Logik der grossen multinationalen Pharmakonzerne untergeordnet werden», schreibt die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba. Bis heute sind von den 31 weltweit zugelassenen Impfstoffen nur 5 in Europa zugelassen worden, in der Schweiz noch weniger.

Hier Online-Petition unterschreiben

«Der erstaunlichste Fall ist zweifellos Kuba»

Ein Land ohne Ressourcen, unter Embargo gestellt und vom Westen geächtet, hat aber nicht weniger als fünf klassische Impfstoffe (ohne Boten-RNA) in zwölf Monaten entwickelt. 90% aller Kubaner sind geimpft, die Zahl der Ansteckungen ist auf 120 pro Tag und die der Todesfälle auf einen pro Tag gesunken (Zahlen vom 6. Dezember). Der Gegner USA wurde auf diesem Gebiet vernichtend geschlagen, dies bei einem Pro-Kopf-Einkommen von monatlich 30 Dollar! Und die Lebenserwartung beträgt freche 79,5 Jahre gegenüber 78,5 in den USA.
Aus: coronatransition vom 2. Januar 2022

15N-Proteste in Kuba und anderswo für Initiatoren enttäuschend

Die von kubanischen Systemgegnern für den 15. November weltweit ausgerufenen Proteste haben wenig Resonanz gefunden. Unter dem Motto “SOS Cuba” fanden im Ausland kleinere Kundgebungen in mehreren dutzend Städten statt. Vor Ort blieb die Lage völlig ruhig. Aufrufe an die Bevölkerung zum passiven Widerstand hatten kaum Widerhall.
Mehr im Artikel von M. Kunzmann auf Amerika 21

Persönlichkeiten aus aller Welt prangern an, dass Washington die Destabilisierung Kubas organisiert

Internationale Persönlichkeiten fordern, initiiert von Ignacio Ramonet, die Regierung der Vereinigten Staaten erneut auf, die unmenschliche Blockade gegen Kuba zu beenden und ihre Versuche einzustellen, eine Nation zu destabilisieren, die nie etwas gegen ihre Sicherheit unternommen hat, geschweige denn sich in ihre inneren Angelegenheiten eingemischt oder das amerikanische Volk aufgefordert hat, die bestehende Ordnung zu untergraben, obwohl die desolaten Verhältnisse und gesellschaftlichen Verwerfungen in den USA viel Anlass dazu gäben.
Mehr dazu bei Amerika 21

Der Basler Grosse Rat nimmt die Regierung in die Pflicht: Die Staatsbank muss mit Kuba-Diskrimination aufhören!

Das baselstädtische Parlament hat am 15. September 2021 mit einer deut­lichen Mehr­heit von 53 zu 44 Stimmen eine Motion erheblich erklärt, welche der diskri­mi­nierenden Geschäfts­politik der Kantonal­bank und deren Tochter Bank Cler ein Ende bereiten will. Die Regierung muss nun gegen ihren Willen Schritte unter­nehmen, damit die beiden Banken Zahlungs­anweisungen im Zusammen­hang mit Kuba nicht mehr mit der vor­ge­schobenen Beru­fung auf US-amerikanische Sanktions­regelungen zurück­weisen können.
Wortlaut der Motion Messerli

Freiheit für Alex Saab!

Der venezolanische Diplomat Alex Saab ist auf auf Anordnung der US-Behörden auf Cap Verde aus dem Flugzeug geholt worden. Er ist Diplomat bei der Afrikanischen Union und befand sich zum Zeitpunkt seiner Festnahme auf einer humanitären Mission in den Iran, um Notlieferungen von Lebensmitteln, Medikamenten und lebenswichtigen Gütern für Venezuela zu organisieren. Die Verhaftung und Inhaftierung des Diplomaten Saab stellt einen eklatanten Verstoss gegen die international garantierte diplomatische Immunität dar. Seit einem Jahr ist Saab in Cap Verde in völliger Isolation und Dunkelheit inhaftiert und wurde gefoltert.
Unterzeichnet den weltweiten Solidaritätsappell!

«He du: Spiel fair!»

Kampf des Löwen gegen einen gefesselten Affen

Eine Flut von Nachrichten über die Situation in Kuba aufgrund der Ereignisse vom Sonntag, 11. Juli wird unermüdlich von einigen der grössten Fernsehsender und in den Mainstream-Medien, auch von alternativen Medien, in persönlichen Texten und Videos in sozialen Netzwerken gegen unser Land verbreitet. Es ist verständlich, dass sie uns eine solche Superabdeckung widmen, im Vergleich zu den Superprotesten und Repressionen in anderen Ländern, da so etwas in unserem Land seit vielen Jahren nicht mehr geschehen ist… Mehr vom Kommentar des kubanischen Animationsfilmers Ernesto Padrón

Kuba benötigt Medikamente! – Sammelkampagne von mediCuba Suisse

Die Sektion Zürich der Vereinigung Schweiz-Cuba unterstützt die Kampagne «Medikamente für Kuba» von mediCuba. Die Hilfe für Kuba bei der Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten und Rohstoffen für die eigene Medikamenten­herstellung ist dringend. Wir appellieren daher, die mediCuba-Kampagne mit Spenden zu unterstützen:

Spendenzahlungen für die mediCuba-Kampagne mit dem Vermerk «Medikamente»
auf Konto mC-Suisse* IBAN CH60 0900 0000 8005 1397 3

*) Um bei der Überweisung Probleme mit den Banken zu vermeiden, Name besser nicht ausschreiben

Mehr Infos zur Kampagne

Hilfe zur Durchbrechung der kriminellen US-Blockade

«Entsprechend unserer 28-jährigen Tradition verfolgen wir als eigenständige Sektion des VSC eine Politik der direkten Solidarität mit Kuba.» Das ist im Jahresbericht der Sektion Zürich der Vereinigung Schweiz-Cuba zu lesen. Im Vordergrund stehe immer das Ziel, mit ge­zielten Möglichkeiten und mit den Partnern abge­spro­chenen Interventionen einen möglichst effektvollen und konkreten Betrag zugunsten von Arbeits-Kollektiven in Kuba zu leisten und damit die kriminelle US-Blockade zu durch­brechen. Es geht dabei nicht um ‹humanitäre Hilfe›, sondern um die Unterstützung von Insti­tu­tionen die im Rahmen der kubanischen Revolution geschaffen worden sind, im Kulturbereich (Teatro de los Elementos; Casa del Niño y de la Niña), im Bildungsbereich (Escuela especial de Niños hypo­acusticos; Academía de Arte San Alejandro), und auch im medialen Bereich (Granma, Zunzún).
Jahresbericht 2019–2021

Cada 17 del mes – Protest vor dem US-Konsulat in Zürich

Am 17. jedes Monats gibt es irgendwo in der Schweiz mindestens einen Protest gegen die von den USA gegen Kuba verhängte Blockade. Am Montag, 17. Mai 2021 war es unter anderem in Zürich der Fall. Gestartet wurde auf dem Bürkliplatz bei der Schifflände (Bild oben). Ziel war das Konsulat der Vereinigten Staaten an der Dufourstrasse im Seefeld (Bild unten). Mit Megaphon wurden die Passanten über den Zweck und das Ziel des Protestes informiert. Fotos: René Lechleiter

2. Mai: Online-Veranstaltung: «Che und der Sozialismus»

Am Sonntag, 2. Mai 2021, 18 bis 19.30 Uhr, hat im Volkshaus Zürich eine Live-Stream-Veranstaltung zum Thema «Che und der Sozialismus mit Blick auf das Kuba von heute und die internationale Solidarität» stattgefunden. Es wurde ein weiter Bogen geschlagen bis in die heutige Aktualität. 60 Jahre sozialistischer Aufbau – 60 Jahre verbissene Gegnerschaft der kapitalistischen Imperien dieser Welt, mit der völkerrechtswidrigen Wirtschafts-, Finanz- und Handels-Blockade und dem Bestreben der politischen Isolierung durch die USA in deren Zentrum. Eine Aufzeichnung wird hier demnächst verlinkt werden.

Kund­gebung bei den Banken.

Am Sams­tag, 27. März, mani­fes­tierte die Sektion Zürich anläss­lich des inter­natio­nalen Kam­pagnen­tages beim Parade­platz gegen die Kuba-Blo­ckade der USA und die Kom­pli­zen­schaft der Schwei­zer Ban­ken. Es war nicht so ein­fach, an das Shop­ping-Pu­bli­kum heran­zu­kom­men. Aber im­mer­hin: wir mar­kier­ten Prä­senz gegen­über dem Sitz der Credit Suisse, einer der Schwei­zer Ban­ken, welche die Kuba-Blo­ckade am Här­tes­ten prak­ti­ziert. Wir las­sen nicht lo­cker, bis diese mit nichts zu recht­ferti­gende Schand­tat ein Ende hat!

Flyer mit Kundgebungserklärung

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