Fidel und Che
autonome sektion zürich

Aktuell


Kund­gebung bei den Banken. Am Sams­tag, 27. März, mani­fes­tierte die Sektion Zürich anläss­lich des inter­natio­nalen Kam­pagnen­tages beim Parade­platz gegen die Kuba-Blo­ckade der USA und die Kom­pli­zen­schaft der Schwei­zer Ban­ken. Es war nicht so ein­fach, an das Shop­ping-Pu­bli­kum heran­zu­kom­men. Aber im­mer­hin: wir mar­kier­ten Prä­senz gegen­über dem Sitz der Credit Suisse, einer der Schwei­zer Ban­ken, welche die Kuba-Blo­ckade am Här­tes­ten prak­ti­ziert. Wir las­sen nicht lo­cker, bis diese mit nichts zu recht­ferti­gende Schand­tat ein Ende hat!

Flyer mit Kundgebungserklärung

Beschwerde eingereicht gegen NZZ-Verleumdung der kubanischen Ärztebrigaden

Seit namhafte Wissenschafter, Politiker und Gruppen, vorgeschlagen haben, der kubanischen Ärzte­brigade Henry Reeve für ihren grossen Einsatz den Friedens­nobel­preis zu verleihen, und der Ruf danach immer lauter wird, versucht die bürgerliche Journaille mit allen Mitteln, vor allem mit Verleumdung und Lügen, den Corona-Einsatz der mehr als 4400 kubanischen Ärztinnen und Ärzte schlecht zu machen. Jüngere Beispiele in der Schweiz sind die NZZ am Sonntag sowie SRF. Gion Honegger, Mitglied der Vereinigung Schweiz-Cuba, Sektion Zürich, hat der NZZ daher einen Leserbrief geschrieben. Abgedruckt wurde er nicht. Gion hat nun beim Presserat eine Beschwerde eingereicht, in der die Fehlleistungen der Redaktion und der Autorin minutiös aufgearbeitet sind. Wir sind auf das Urteil des Presserats gespannt…
Der unveröffentlichte Leserbrief…
Der Beschwerdetext

NR-Mehrheit findet: Die Schweiz muss etwas tun gegen die Blockade!

Der Nationalrat hat sich am 9. März für eine aktive Rolle der Schweiz bei der Aufhebung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegenüber Kuba ausgesprochen. Ein von der Aussenpolitischen Kommission des Parlaments eingereichtes Postulat wurde in diesem Sinne mit 98 zu 89 Stimmen angenommen. Ausgelöst wurde es von einer von mediCuba lancierten Petition. Unser Bild zeigt eine Gruppe von VSC-Aktivistinnen und -Aktivisten, die sich am Tag der Behandlung des Geschäfts an die Parlamentssession aufgemacht haben. mehr dazu…

Mahnwache am Limmatplatz

An jedem 17. des Monats findet irgendwo in der Schweiz mindestens eine Mahnwache gegen die US-Blockade über Kuba statt. Am 17. Februar 2021 war eine in Bern und eine auf dem Limmatplatz in Zürich (hier im Bild).

USA setzt Kuba auf «Terrorliste»: zynisch und heuchlerisch

Das kubanische Aussenministerium verurteilt auf das Schärfste und Absoluteste die betrügerische Charakterisierung Kubas durch die US-amerikanische Regierung als Staat, der den Terrorismus fördert. Kuba bezeichnet die Ankündigung der USA als zynischen und heuchlerischen Akt einer moralisch bankrotten Regierung. Mehr darüber…

Kubanischer Covid-Impfstoff: Ein Zeichen der Hoffnung für arme Länder

Wenige Tage bevor Mitte November die kommerziellen Flüge mit Kuba wieder aufgenommen wurden, reiste der Schweizer Arzt und Professor Franco Cavalli in das Karibikland. Er überzeugte sich von der weit fortgeschrittenen Entwicklung des kubanischen Covid-Impfstoffes Soberana, der sich bereits in der Testphase 2 befindet. Da der kubanische Impfstoff für hohe Temperaturen geeignet ist und deshalb im Gegensatz zu den andern Kandidaten ohne kostspielige Kühlketten gehandhabt werden kann, könnte er für Länder mit geringen Ressourcen eine echte Alternative sein. Mehr darüber…

Internationale Flüge nach Kuba wieder aufgenommen

Granma. Seit dem 15. Oktober sind alle internationalen Flughäfen Kubas geöffnet, mit Ausnahme des Flughafens von Havanna, der nur für humanitäre oder Frachtflüge in Betrieb ist. Mehr darüber

Die ehemalige Gewerkschafts- und Genossenschaftsbank Cler macht den Kotau vor den US-Behörden

In jüngerer Zeit häufen sich Klagen von Kundinnen und Kunden der Bank Cler, dass ihre Zahlungen für Organisationen, die im humanitären oder medizinischen Bereich für Kuba tätig sind, nicht mehr über ihre Konten abgewickelt werden. Auch Überweisungen an die VSC sind davon betroffen. Ausgerechnet die frühere Bank der Gewerkschaften und Genossenschaften (als Genossenschaftliche Zentralbank bzw. später Bank Coop) unterwirft sich nicht nur dem US-Sanktionsregime, sondern geht ungezwungen noch viel weiter. Um die Öffentlichkeit auf dieses in mehrerer Hinsicht skandalöse Gebaren aufmerksam zu machen, wurden am 27. Oktober von der Vereinigung Schweiz-Cuba und MediCuba Suisse schweizweit vor 13 Cler-Filialen Flugblätter verteilt. Und am Tag darauf wurde an einer Pressekonferenz in Bern nachgedoppelt. Mehr darüber

Kuba und CoVid19: Liefe­rung von schweizerischen Beatmungsgeräten blockiert!

MediCuba hat im Rahmen eines Not­projekts Geräte der Schweizer Firmen IMT Medical AG und Acutronic Medical Systems AG für das kubanische Gesundheitswesen gekauft. Die Geräte sollten dort eine durch das US-Embargo verursachte Lücke in der Ausrüstung für den Kampf gegen Covid19 schliessen. Unter Berufung auf die von den USA über Kuba verhängten Sank­tionen wurden die Geräte aber nicht ausgeliefert. Die beiden Firmen sind neuerdings in US-Besitz… Trotz der Skanadalträchtigkeit erzeugte die dazu ausgesandte gemeinsame Pressemitteilung mehrerer Soliorganisationen in den Deutsch­schweizer Medien null Echo. Die Pressemitteilung ist hier zu lesen

Interferon, das kubanische Medikament, das bei der Behandlung von Corona-Patienten helfen kann…

Warum fällt es den Medien so schwer, positiv über Kuba zu berichten? Vor mehr als drei Monaten, zu Beginn der Krise, bat China, das bevölkerungsreichste Land der Welt mit der zweitgrössten Volkswirtschaft, Kuba um ein von den Kubanern entwickeltes Medikament, Interferon, das bei der Behandlung helfen kann, solange man auf einen Impfstoff warten muss. Wer spricht bei uns darüber? Niemand! Vor einigen Tagen dankte der chinesische Präsident Kuba für die Hilfe. Wer spricht bei uns darüber? Niemand! Letzte Woche schickten unsere italienischen Nachbarn in einer der reichsten Regionen Europas, der Lombardei, ein SOS an dieses kleine, weit entfernte Land. Sofort schickte Kuba rund 50 Ärzte und medizinisches Personal. Wer nimmt diese an sich schon verblüffende Information auf? Sehr wenige unserer Medien, und erst, als die kubanischen Ärzte in Italien angekommen waren, ohne zu erklären, warum diese verwundeten Goliaths den kleinen David aufsuchen, der seit langem seine Ärzte in die ganze Welt schickt, obwohl auch er von dem Virus bedroht ist. Schnell, kubanische Freunde, schickt uns ein paar hundert Ärzte und ein paar Millionen Masken, dann werden wir endlich über euch sprechen…!
Cuba Coopération vom 19. März 2020

2020 soll Jahr der Offensive der Völker für Demokratie und gegen Neoliberalismus werden

An 3 Sitzungstagen vom 1. bis 2. November 2019 haben 1332 Delegierte aus 85 Ländern in Havanna ausführlich diskutiert. Mit 227 Diskussions­beiträgen in 2 Podiums­diskus­sionen, einer Anti­imperia­lis­tischen Tribüne und 6 Arbeits­kom­missionen wurde am Anti­imperia­listischen Solida­ri­täts­treffen für Demo­kratie und gegen Neo­libe­ra­­lismus ein Aktions­plan erarbeitet. Mehr darüber

Parlamentarier zu den Ereignissen in Bolivien: «Der richtige Begriff ist ,Staatsstreich’»

Aktuelle und ehemalige Bundes- und Kantonsparlamentarier verschiedener politischer Kräfte und Regionen der Schweiz reagieren auf die Informationen und Hilferufe, die uns aus Bolivien erreichen. «Die von den Medien und gewissen Aussenministerien gelieferte Erzählung der Ereignisse steht in völligem Widerspruch zu den Tatsachen», halten sie fest.
Mehr darüber lesen auf amerika21.de

Die Schweizer Banken führen Krieg gegen Kuba: Lassen wir uns das nicht gefallen!

Wenn am kommenden 7. November die Schweiz in der UNO-Vollversammlung wie «selbstverständlich» der Resolution gegen den Fortbestand der US-Blockade gegen Cuba zustimmen wird, sei daran erinnert, dass sich mit der schweizerischen PostFinance ein staatliches Unternehmen eben diesem von den USA seit 60 Jahren praktizierten, und immer weiter verschärften Boykottmassnahmen angeschlossen hat – eine Preisgabe der Souveränität, ein Kniefall vor dem «fremden Richter» in Washington – eine Folge der «neuen» Aussenpolitik von Bundesrat Cassis (FDP). Mehr darüber

Ein politischer Skandal: PostFinance beteiligt sich an der Blockade Kubas

Nachdem die UBS, die Credit Suisse und die Staatsbank ZKB schon vor einiger Zeit ihre Geschäftsverbindungen mit Kuba eingestellt haben, zieht nun auch PostFinance nach und schliesst sich dem Würgegriff gegen Kuba an! Damit ist der Skandal komplett. Die ganze Stellungnahme

Regime Change statt Selbstbestimmung der Völker

«Ziele wie nationale Unabhängigkeit, Selbstbestim­mungs­recht der Völker oder Konfliktlösung mittels Verhandlungen sind aus dem Vokabular (auch der Massen­medien!) verschwunden», hat Präsidentin Susanne Schreiber an der Generalversammlung der VSC Zürich vom 11. Juni in ihrem Jahresbericht festgestellt. Angesagt sei stattdessen «Regime Change», wo immer es die vermeint­lichen Weltbeherrscher für notwendig erachten. Diese Politik treffe immer offensichtlicher jene Staaten und/oder Prozesse, die nicht im Sinne des Neo­liberalismus, der USA und dem mit ihnen aufs Engste verbandelten Israel handelten. Stark im Fokus blieben dabei weiterhin Kuba und Venezuela. Dennoch: Kuba konnte im Januar den 60. Jahres­tag des Triumpfes der Revolution begehen und geht weiterhin seinen eigenköpfigen Weg, allen Angrif­fen zum Trotz, und hat das mit der neuen Verfassung, die im Volk breiteste Zustimmung fand, auch noch unter­strichen.
Den ganzen Jahresbericht herunterladen

Schweizer Delegation aus Venezuela zurück

An einer inter­natio­nalen Soli­dari­täts­mission des Welt­friedens­rates und des Welt­bundes der demo­kra­tischen Jugend in Caracas, die im April stattfand, nahm auch eine 4-köpfige Schweizer Delegation teil. Natalie Benelli, die an der Veranstaltung die Vereinigung Schweiz-Cuba vertrat, hat darüber einen interessanten Bericht geschrieben.
Der Bericht als eBook
Beitrag in Telesur

ZKB weigert sich, VSC-Mitgliederbeiträge zu überweisen

Die Zürcher Kantonalbank hat nicht nur die Abwicklung des Zahlungsverkehrs von und nach Kuba eingestellt, sondern sie weigert sich auch, inländische Transaktionen auszuführen, wenn diese in indirektem Zusammenhang mit Kuba stehen. In mehreren Fällen wurden so Mitglieder­beitrags­zahlungen an die Vereinigung Schweiz-Cuba, immer­hin ein Verein nach schweizerischem Recht, nicht aus­geführt bzw. storniert. Gegen diese unsägliche und diskriminierende Praxis wehren sich die Vereinigung Schweiz-Cuba, Autonome Sektion Zürich, und die Sektion Winterthur-Ostschweiz mit einer gemeinsamen Protestnote und Medienmitteilung.
Medienmitteilung als PDF

Zur Duckmäuserei der ZKB hat der ehemalige NZZ-Kuba-Korrespondent René Zeyer auf «journal21 – journalistischer mehrwert» einen höchst lesenswerten Beitrag publiziert:
Die Zürcher Kotau-Bank