Aktuell
In Sevilla traf sich die europäische Kuba-Solidarität
Vom 30. Januar bis zum 1. Februar fand in Sevilla das IV. Internationale Treffen von «Europa für Kuba» statt. Anwesend waren Aleida Guevara und Vertreter der Solidaritätsbewegung für die Insel. Ausser den Delegierten aus Europa und Südamerika nahmen Vertreter politischer Organisationen, der Polisario-Front, des Palästinensischen Nationalrats und des venezolanischen Generalkonsuls in Bilbao teil. Auch Aleida Guevara March, Ärztin und Tochter des heldenhaften Guerillakämpfers, beteiligte sich aktiv. mehr dazu …
Film-Tipp: Tanzen im Land der eingefrorenen Träume
Das Leben in Kuba ist schwierig geworden. In den letzten drei Jahren haben schätzungsweise zweieinhalb Millionen Menschen Kuba verlassen, diese Insel der eingefrorenen Träume. Eine Tanztruppe in Havanna, geleitet von einem schweizerisch-kubanischen Paar, bleibt. Die Pflege des afrikanischen Erbes, die Kultur der einstigen Sklaven, gibt Kraft. Rumba gegen die Resignation. Auch Alexis Hernandez war einst ein Auswanderer, 15 Jahre wirkte er als Salsa-Tanzlehrer in Zürich, wo er seine heutige Frau Christa Akert kennenlernte. Als Familie kehrten sie auf die Insel zurück, um im Land der vielen Schwierigkeiten eigene Träume zu verwirklichen.
Christa bildete sich zur professionellen Tänzerin aus, zusammen führt das Paar ein kleines Kulturzentrum in Havanna. Sie unterrichten Kinder und Erwachsene im Tanz des Rumbas, Mambos und Guacangos – und halten so das Wissen um dieses afrikanische Erbe wach. Im Sommer 2025 kamen sie mit ihrer Tanztruppe in die Schweiz, ans Volksmusikfestival Obwald, wo Kuba Gastland war, und präsentierten dem Schweizer Publikum die alten Tänze der afrikanischen Sklaven.
Ab 1. Februar (Première) im Kino RiffRaff-Houdini.
Das kubanisch-amerikanische Kulturparadoxon: Mauern versperren Brücken
Während der kulturelle Austausch zwischen Kuba und den USA immer wieder politische Barrieren durchbrochen hat, fungiert die von extremistischen cubano-amerikanischen Lobbys vorangetriebene Blockade Washingtons als künstliche Mauer, die eine natürlich blühende, für beide Seiten bereichernde Beziehung verhindert. Die Blockade ist alles andere als ein wirksames Druckmittel, sondern ein Instrument der Gegenkultur, das zutiefst schädlich und selbstzerstörerisch ist. mehr dazu …
Kubas Präsident gratuliert Medaillengewinnern der Junioren-Panamerikaspiele
Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel gratulierte am Samstag den Medaillengewinnern der Insel bei den Panamerikanischen Juniorenspielen 2025 in Asunción, obwohl sie in der Länderwertung nur den siebten Platz belegten und das Ziel, ihre Leistung von Cali 2021 zu übertreffen, nicht erreichten. mehr dazu …
Preis für kubanische Crew am Filmfestival Locarno
Zwei junge Regisseurinnen und eine Produzentin aus Kuba haben am Filmfestival Locarno für ihren Kurzfilm «Primera Enseñanza» (Primarschule) den Preis für die beste Regie bei den «Pardi di Domani» erhalten. Mitglieder und Vorstand der Vereinigung Schweiz-Cuba, Sektion Zürich, durften die Regisseurinnen Aria Sanchez und Marina Meira sowie die Produzentin Iraida Tamayo in Locarno kennenlernen. Durch Beteiligung an den Flug- und anderen Kosten wurde den erfolgreichen Kubanerinnen ermöglicht, den Aufenthalt etwas länger geniessen zu können. mehr Infos dazu…
Esteban Lazo: Kuba trotzt dem Blockadekrieg der USA
Zum Abschluss der dreitägigen Weltkonferenz der Parlamentspräsidenten fand in der kubanischen UNO-Vertretung in Genf ein Treffen mit dem Repräsentanten Kubas, Esteban Lazo, statt. , Bis 2023 war er Vorsitzender des kubanischen Parlaments. Der 81-jährige Lazo referierte während fast zwei Stunden über die aktuelle, schwierige Situation Kubas infolge der zunehmend erdrückenden US-Sanktionen. Er betonte – neben der materiellen Unterstützung – die Wichtigkeit freundschaftlicher Beziehungen ausländischer Organisationen zu Kuba.
mehr im Kurzbericht von Kaspar Trümpy
Neuer US-Angriff auf kubanische medizinische Missionen
Die US-Regierung befindet sich im Krieg mit den kubanischen Ärztebrigaden. US-Aussenminister Marco Rubio kündigte Sanktionen gegen Personen von Drittländern an, die mit kubanischen medizinischen Missionen zusammenarbeiten. Es gibt für sie keine Visa mehr für die Einreise in die USA. Dieses Vorgehen ist das alte US-Prinzip extraterritorialer Anwendung von Sanktionen. Dass diese Erpressung gerade für Kuba leider eine verheerende Wirkung zeigt, sehen wir auch an Beispielen in der Schweiz. Unsere Regierung findet tausend Wenn und Aber, um dem nicht den Riegel schieben zu müssen. … mehr
Kuba verurteilt US-Diebstahl des Rum-Markenzeichens «Havana Club»
Seit über 20 Jahren streitet Kuba mit Bacardi um die Markenrechte auf dem US-Markt. Ein neues US-Gesetz legalisiert nun den Diebstahl kubanischer Warenzeichen und sichert so Bacardi nach einem langwierigen Rechtsstreit die Marke Havana Club Rum auf dem US-amerikanischen Markt. «Das Aussenministerium lehnt das sogenannte ‹Gesetz zur Nichtanerkennung gestohlener Marken in den Vereinigten Staaten›, das kürzlich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten unterzeichnet wurde, kategorisch ab», heisst es in einer offiziellen Erklärung des kubanischen Aussenministeriums. … mehr
EDA-Politik: Zynismus und Komplizenschaft
Erst vor kurzem hat die Uno-Vollversammlung wie jedes Jahr fast einstimmig für ein sofortiges Ende der US-Blockade gegen Kuba gestimmt – mit der Stimme der Schweiz. Und nun versucht Bundesrat Cassis’ EDA mit einer «Reisewarnung» Leute vom Besuch Kubas abzuhalten. Mit Gründen, die für ganz Zentral- und Südamerika gelten können. Dabei hat Kuba bei den jüngsten Naturkatastrophen bewiesen, dass es trotz mangelnden Ressourcen in der Lage ist, die Bevölkerung effektiv zu schützen und Schäden rasch zu beheben. Besonders zynisch ist es, wenn die Schweiz gleichzeitig dabei ist, ihr Büro für Entwicklungszusammenarbeit in Havanna zu schliessen. Darauf weisen auch Suzanne Schreiber und René Lechleiter, die zurzeit gerade in Kuba auf Projektbesuch sind, hin. In ihrem Brief vom 4. Dezember gehen sie auf die politisch motivierten Handlungen des EDA ein und stellen sie der aktuellen Situation gegenüber, wie sie sie im Augenblick gerade in Kuba antreffen.
→ Zum Brief von Suzanne und René
Zuerst die Hurrikans, und dann noch ein Erdbeben – Kuba braucht unsere Solidarität
Kurz nacheinander wurde Kuba in den letzten Wochen von zwei Hurrikans betroffen. Und dann wurde die Insel auch noch von einem Erdbeben erschüttert. Dank der vorbildlichen Katastrophenvorsorge Kubas waren glücklicherweise keine Todesopfer zu beklagen. Aber die Zerstörungen sind wiederum gross. Staatliche Reparaturbrigaden und freiwillige Helfer waren unmittelbar nach den Ereignissen im Einsatz für Aufräumarbeiten und die Instandsetzung des Stromnetzes. Die VSC Zürich hat ein Spendenkonto für Hurrikanschäden eröffnet: Für Spendenüberweisungen
In Paris bekundeten die Menschen Europas ihre Solidarität mit dem sozialistischen Kuba
Am 23. und 24. November 2024 trafen sich in Paris Solidaritätsverbände, politische Kräfte und Gewerkschaften zum 19. europäischen Solidaritätstreffen, um ihre Unterstützung für Kuba zu bekunden und zu verstärken. Die US-amerikanische Blockade wurde verurteilt und ihre Aufhebung gefordert. Das Forum brachte mehr als 300 Delegierte aus 30 europäischen Ländern zusammen. … mehr
Konferenz: Wie bekämpfen wir die Kriegsgefahr?
Eine Konferenz des Antiimperialistischen Netzwerks, die auch von der VSC Zürich unterstützt wird, befasst sich am kommenden Samstag mit der akuten Kriegsgefahr und der Frage, was dagegen getan werden kann. Welche Perspektiven eröffnen sich für uns? Wie und mit welchen Kräften können wir mobilisieren? Wie bauen wir einen handlungsfähigen antiimperialistischen Pol auf?
Samstag, 30. November 2024, 14 Uhr, im Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60.
Flyer zum Herunterladen
Kuba entwickelt Parkinson-Medikament, wird aber durch die US-Blockade gebremst
Seit mehr als 60 Jahren ist auf die weltweite Solidarität der kubanischen Ärztebrigaden verlass. Mit seiner hochstehenden wissenschaftlichen Forschung im medizinischen Bereich könnte Kuba jedoch noch viel mehr zum Wohle der Menschheit leisten – wenn es dabei nicht durch die US-Blockadepolitik sabotiert und behindert würde. Mit einem von Kuba neu entwickelten Molekül besteht Aussicht, bisher als unheilbar geltende neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson bald einmal behandeln zu können. Dank Russland kommt es nun in die klinische Versuchsphase. BRICS lässt grüssen. … mehr
Kuba braucht Herzschrittmacher: Die Aktion ist erfolgreich
Nach dem dringenden Aufruf des kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft «Kuba braucht Herzschrittmacher» Ende April diesen Jahres, wurden im deutschsprachigen Raum mehrere Organisationen der Kuba-Solidarität aktiv. Innerhalb kürzester Zeit konnten Herstellung, Kauf und Überbringung der Herzschrittmacher durch MediCuba Europa organisiert werden. Am 12. Juli berichtete die kubanische Nachrichtenagentur, dass mehr als 300 Herzschrittmacher die kardiologischen Einrichtungen erreicht haben. Die Aktion läuft weiter. … mehr
Aleida Guevara March in Solidarität mit Libanon
Die kubanische internationalistische Aktivistin Aleida Guevara March, Tochter von Che, hat eine Solidaritätsbotschaft an das Volk des Libanon, das von der israelischen Besatzungsarmee angegriffen wird, gesandt. mehr dazu …
Unesco 2017: Als die kubanische Botschafterin die israelische Delegation zurechtwies – nichts an Aktualität verloren!
Derzeit geht in den sozialen Medien ein Video von 2017 viral. Die Botschafterin Kubas bei der Unesco, Buergo Rodríguez, hatte ihren israelischen Amtskollegen wegen antipalästinensischer Äusserungen bei einer Unesco-Sitzung zurechtgewiesen. Nach einem leidenschaftlichen Votum der Diplomatin ordnete auf ihr Ersuchen hin das Präsidium im Plenum eine Gedenkminute für die getöteten Palästinenser an. Das Ereignis hat auch nach 7 Jahren nichts an Aktualität verloren – im Gegenteil! mehr dazu …
Im US-Lager Guantanamo werden Flüchtlingsfamilien misshandelt
In dem von den USA widerrechtlich auf Kuba unterhaltenen Marinestützpunkt Guantanamo gibt es nicht nur das berüchtigte Folterlager. amerika21 berichtet, dass es daneben auch noch ein Flüchtlingslager gibt, in dem auf dem Meer aufgegriffene Menschen, meist Haitianer, in einem baufälligen Gebäude mit Schimmel und Kanalisationsproblemen unter unmenschlichen Bedingungen untergebracht sind. Darunter hat es auch Familien mit Kindern. mehr dazu …
Kuba weist die USA darauf hin, dass es nur ein Kuba gibt
Am 28. Mai 2024 kündigte das US-Finanzministeriums Massnahmen an, wonach kubanische Unternehmer ein Bankkonto in den Vereinigten Staaten eröffnen und von Kuba aus darauf zugreifen können. Dies solle «die Internetfreiheit in Kuba fördern, unabhängige kubanische Unternehmer im Privatsektor unterstützen und den Zugang zu bestimmten Finanzdienstleistungen für die kubanische Bevölkerung erweitern». Es wäre falsch, darin ein Zeichen dafür zu sehen, dass die US-Regierung ihre wirtschaftliche und finanzielle Belagerung Kubas aufweicht, schreibt dazu Portal «Counterpunch». Diese neue Politik versucht vielmehr, den Kern des ideologischen Aufbaus des kubanischen Sozialismus zu zerstören. …mehr
Dringender Aufruf zur Solidarität: Kuba braucht Herzschrittmacher
In diesem kritischen Moment braucht Kuba dringend Herzschrittmacher und Medikamente. Derzeit fehlen etwa 1500 dieser lebensrettenden Geräte. Fast 100 Patienten sind gezwungen, im Krankenhaus zu bleiben, weil es keine Herzschrittmacher gibt, die es ihnen ermöglichen würden, nach Hause zurückzukehren und sicher zu leben, ohne das Risiko eines Herzinfarkts einzugehen. Leider weigern sich die meisten Hersteller von Herzschrittmachern, diese nach Kuba zu liefern. Es wurde jedoch ein italienisches Unternehmen ausfindig gemacht, das bereit ist, sie zu erschwinglichen Preisen zu liefern: rund 500 Euro für einen Einkammer-Herzschrittmacher. Mit einer Spende von 500 Euro an mediCuba-Europe kann der Kauf eines Herzschrittmachers garantiert werden.
Mehr Infos und Zahlungskonto
Keine Flüge mehr nach Buenos Aires: «Absurde» Anwendung der US-Blockade gegen Kuba
Schon länger hat die kubanische Fluggesellschaft Cubana de Aviación unter den Folgen den von Donald Trump verschärften Finanzsanktionen gegen Kuba zu leiden. Der neuste Schlag: die Gesellschaft muss die Verbindung Havanna–Buenos Aires einstellen, weil Mileis Argentinien seit diesem Monat das Auftanken der Flugzeuge verbietet.
mehr darüber auf amerika21 …
VSC Zürich am 1. Mai
Auch dieses Jahr war die Sektion Zürich der VSC am 1. Mai präsent. An der Demo wurde das Transparent mit der Aufschrift «Weg mit der Blockade der Schweizer Banken!» mitgetragen. Am anschliessenden 1.-Mai-Fest ergaben sich am gemeinsamern Stand mit mediCuba bei allgemein guter Stimmung und warmem Frühlingswetter viele Kontakte mit langjährigen Compañer@s, ebenso aber Gespräche mit Interessierten. Ihnen wurde Informationsmaterial abgegeben; auch von unseren Büchern wurden verkauft.
Noch mehr US-Mittel für Subversion in Kuba
Die US-Regierung stellt noch mehr Geld für subversive Aktivitäten in Kuba bereit.
«Prensa Latina» kommentiert, der neue Eifer der US-Botschaft sei kein Einzelfall: Der «antikubanischen Mafia im US-Kongress» sei es gelungen, die Finanzierung von mehr als 50 Millionen Dollar für subversive Aktionen im US-Haushalt zu erreichen, davon 25 Millionen für das Büro des kubanischen Rundfunks, das für Radio und TV Martí zuständig ist, und 25 Millionen für «Programme zur Förderung der Demokratie».
…mehr dazu
Kubas Aussenministerium deponiert Protest beim Chargé d’affaires der US-Botschaft
Das kubanische Aussenministerium hat den Chargé d’affaires der Vereinigten Staaten einbestellt. Dort wurde dem US-Vertreter formell die entschiedene Ablehnung der Einmischungin die inneren Angelegenheiten der kubanischen Gesellschaft und der verleumderischen Äusserungen der US-Regierung und ihrer Botschaft in Kuba übermittelt. Ferner wurden die offensichtlichen Bemühungen der US-Regierung, jede Anstrengung des kubanischen Staates, Lösungen für die durch die US-Blockade verursachten Probleme zu finden, zurückgewiesen. → mehr darüber
Internationales Tribunal in Brüssel fordert Aufhebung der US-Blockade gegen Kuba
Prominenter Zeuge aus der Schweiz: Dr. Franco Cavalli
Die Solidaritätsbewegung für Kuba in Europa und der Europäischen Union, vertreten durch 263 Delegierte aus 21 Ländern, begrüsst das Urteil des Internationalen Tribunals gegen die Blockade Kubas, das am 16. und 17. November im Europaparlament in Brüssel abgehalten wurde. Die Richterinnen und Richter des Tribunals verurteilen die USA wegen Verbrechen gegen die Menschheit, die einen Genozid am kubanischen Volk nach sich ziehen könnten, und verpflichten sie, die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade aufzuheben und die Opfer zu entschädigen. Wir bekräftigen unser Engagement im Kampf gegen diese kriminelle Blockade und fordern die Streichung Kubas von der von den Vereinigten Staaten erstellten Liste der Länder, die den Terrorismus unterstützen.
Aus all diesen Gründen wird die Solidaritätsbewegung für Kuba weltweit koordinierte Aktionen mit verschiedenen Organisationen planen, um den Inhalt des oben genannten Urteils allen Institutionen und Akteuren der Zivilgesellschaft bekanntzumachen, um so den internationalen Druck zu erhöhen, der die US-Regierung schliesslich dazu zwingen wird, diese schwerwiegende Menschenrechtsverletzung zu beenden.
Die Schweizer Delegation am Tribunal: Sämi, Magdalena und Nathalie