Fidel und Che
autonome sektion zürich

Aktuell

«He du: Spiel fair!»

Kampf des Löwen gegen einen gefesselten Affen

Eine Flut von Nachrichten über die Situation in Kuba aufgrund der Ereignisse vom Sonntag, 11. Juli wird unermüdlich von einigen der grössten Fernsehsender und in den Mainstream-Medien, auch von alternativen Medien, in persönlichen Texten und Videos in sozialen Netzwerken gegen unser Land verbreitet. Es ist verständlich, dass sie uns eine solche Superabdeckung widmen, im Vergleich zu den Superprotesten und Repressionen in anderen Ländern, da so etwas in unserem Land seit vielen Jahren nicht mehr geschehen ist… Mehr vom Kommentar des kubanischen Animationsfilmers Ernesto Padrón

Kuba benötigt Medikamente! – Sammelkampagne von mediCuba Suisse

Die Sektion Zürich der Vereinigung Schweiz-Cuba unterstützt die Kampagne «Medikamente für Kuba» von mediCuba. Die Hilfe für Kuba bei der Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten und Rohstoffen für die eigene Medikamenten­herstellung ist dringend. Wir appellieren daher, die mediCuba-Kampagne mit Spenden zu unterstützen:

Spendenzahlungen für die mediCuba-Kampagne mit dem Vermerk «Medikamente»
auf Konto mC-Suisse* IBAN CH60 0900 0000 8005 1397 3

*) Um bei der Überweisung Probleme mit den Banken zu vermeiden, Name besser nicht ausschreiben

Mehr Infos zur Kampagne

Hilfe zur Durchbrechung der kriminellen US-Blockade

«Entsprechend unserer 28-jährigen Tradition verfolgen wir als eigenständige Sektion des VSC eine Politik der direkten Solidarität mit Kuba.» Das ist im Jahresbericht der Sektion Zürich der Vereinigung Schweiz-Cuba zu lesen. Im Vordergrund stehe immer das Ziel, mit ge­zielten Möglichkeiten und mit den Partnern abge­spro­chenen Interventionen einen möglichst effektvollen und konkreten Betrag zugunsten von Arbeits-Kollektiven in Kuba zu leisten und damit die kriminelle US-Blockade zu durch­brechen. Es geht dabei nicht um ‹humanitäre Hilfe›, sondern um die Unterstützung von Insti­tu­tionen die im Rahmen der kubanischen Revolution geschaffen worden sind, im Kulturbereich (Teatro de los Elementos; Casa del Niño y de la Niña), im Bildungsbereich (Escuela especial de Niños hypo­acusticos; Academía de Arte San Alejandro), und auch im medialen Bereich (Granma, Zunzún).
Jahresbericht 2019-2021

Cada 17 del mes – Protest vor dem US-Konsulat in Zürich

Am 17. jedes Monats gibt es irgendwo in der Schweiz mindestens einen Protest gegen die von den USA gegen Kuba verhängte Blockade. Am Montag, 17. Mai 2021 war es unter anderem in Zürich der Fall. Gestartet wurde auf dem Bürkliplatz bei der Schifflände (Bild oben). Ziel war das Konsulat der Vereinigten Staaten an der Dufourstrasse im Seefeld (Bild unten). Mit Megaphon wurden die Passanten über den Zweck und das Ziel des Protestes informiert. Fotos: René Lechleiter

2. Mai: Online-Veranstaltung: «Che und der Sozialismus»

Am Sonntag, 2. Mai 2021, 18 bis 19.30 Uhr, hat im Volkshaus Zürich eine Live-Stream-Veranstaltung zum Thema «Che und der Sozialismus mit Blick auf das Kuba von heute und die internationale Solidarität» stattgefunden. Es wurde ein weiter Bogen geschlagen bis in die heutige Aktualität. 60 Jahre sozialistischer Aufbau – 60 Jahre verbissene Gegnerschaft der kapitalistischen Imperien dieser Welt, mit der völkerrechtswidrigen Wirtschafts-, Finanz- und Handels-Blockade und dem Bestreben der politischen Isolierung durch die USA in deren Zentrum. Eine Aufzeichnung wird hier demnächst verlinkt werden.

Kund­gebung bei den Banken.

Am Sams­tag, 27. März, mani­fes­tierte die Sektion Zürich anläss­lich des inter­natio­nalen Kam­pagnen­tages beim Parade­platz gegen die Kuba-Blo­ckade der USA und die Kom­pli­zen­schaft der Schwei­zer Ban­ken. Es war nicht so ein­fach, an das Shop­ping-Pu­bli­kum heran­zu­kom­men. Aber im­mer­hin: wir mar­kier­ten Prä­senz gegen­über dem Sitz der Credit Suisse, einer der Schwei­zer Ban­ken, welche die Kuba-Blo­ckade am Här­tes­ten prak­ti­ziert. Wir las­sen nicht lo­cker, bis diese mit nichts zu recht­ferti­gende Schand­tat ein Ende hat!

Flyer mit Kundgebungserklärung

Beschwerde eingereicht gegen NZZ-Verleumdung der kubanischen Ärztebrigaden

Seit namhafte Wissenschafter, Politiker und Gruppen, vorgeschlagen haben, der kubanischen Ärzte­brigade Henry Reeve für ihren grossen Einsatz den Friedens­nobel­preis zu verleihen, und der Ruf danach immer lauter wird, versucht die bürgerliche Journaille mit allen Mitteln, vor allem mit Verleumdung und Lügen, den Corona-Einsatz der mehr als 4400 kubanischen Ärztinnen und Ärzte schlecht zu machen. Jüngere Beispiele in der Schweiz sind die NZZ am Sonntag sowie SRF. Gion Honegger, Mitglied der Vereinigung Schweiz-Cuba, Sektion Zürich, hat der NZZ daher einen Leserbrief geschrieben. Abgedruckt wurde er nicht. Gion hat nun beim Presserat eine Beschwerde eingereicht, in der die Fehlleistungen der Redaktion und der Autorin minutiös aufgearbeitet sind. Wir sind auf das Urteil des Presserats gespannt…
Der unveröffentlichte Leserbrief…
Der Beschwerdetext

NR-Mehrheit findet: Die Schweiz muss etwas tun gegen die Blockade!

Der Nationalrat hat sich am 9. März für eine aktive Rolle der Schweiz bei der Aufhebung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegenüber Kuba ausgesprochen. Ein von der Aussenpolitischen Kommission des Parlaments eingereichtes Postulat wurde in diesem Sinne mit 98 zu 89 Stimmen angenommen. Ausgelöst wurde es von einer von mediCuba lancierten Petition. Unser Bild zeigt eine Gruppe von VSC-Aktivistinnen und -Aktivisten, die sich am Tag der Behandlung des Geschäfts an die Parlamentssession aufgemacht haben. mehr dazu…

Mahnwache am Limmatplatz

An jedem 17. des Monats findet irgendwo in der Schweiz mindestens eine Mahnwache gegen die US-Blockade über Kuba statt. Am 17. Februar 2021 war eine in Bern und eine auf dem Limmatplatz in Zürich (hier im Bild).

USA setzt Kuba auf «Terrorliste»: zynisch und heuchlerisch

Das kubanische Aussenministerium verurteilt auf das Schärfste und Absoluteste die betrügerische Charakterisierung Kubas durch die US-amerikanische Regierung als Staat, der den Terrorismus fördert. Kuba bezeichnet die Ankündigung der USA als zynischen und heuchlerischen Akt einer moralisch bankrotten Regierung. Mehr darüber…

Kubanischer Covid-Impfstoff: Ein Zeichen der Hoffnung für arme Länder

Wenige Tage bevor Mitte November die kommerziellen Flüge mit Kuba wieder aufgenommen wurden, reiste der Schweizer Arzt und Professor Franco Cavalli in das Karibikland. Er überzeugte sich von der weit fortgeschrittenen Entwicklung des kubanischen Covid-Impfstoffes Soberana, der sich bereits in der Testphase 2 befindet. Da der kubanische Impfstoff für hohe Temperaturen geeignet ist und deshalb im Gegensatz zu den andern Kandidaten ohne kostspielige Kühlketten gehandhabt werden kann, könnte er für Länder mit geringen Ressourcen eine echte Alternative sein. Mehr darüber…

Die ehemalige Gewerkschafts- und Genossenschaftsbank Cler macht den Kotau vor den US-Behörden

In jüngerer Zeit häufen sich Klagen von Kundinnen und Kunden der Bank Cler, dass ihre Zahlungen für Organisationen, die im humanitären oder medizinischen Bereich für Kuba tätig sind, nicht mehr über ihre Konten abgewickelt werden. Auch Überweisungen an die VSC sind davon betroffen. Ausgerechnet die frühere Bank der Gewerkschaften und Genossenschaften (als Genossenschaftliche Zentralbank bzw. später Bank Coop) unterwirft sich nicht nur dem US-Sanktionsregime, sondern geht ungezwungen noch viel weiter. Um die Öffentlichkeit auf dieses in mehrerer Hinsicht skandalöse Gebaren aufmerksam zu machen, wurden am 27. Oktober von der Vereinigung Schweiz-Cuba und MediCuba Suisse schweizweit vor 13 Cler-Filialen Flugblätter verteilt. Und am Tag darauf wurde an einer Pressekonferenz in Bern nachgedoppelt. Mehr darüber

Kuba und CoVid19: Liefe­rung von schweizerischen Beatmungsgeräten blockiert!

MediCuba hat im Rahmen eines Not­projekts Geräte der Schweizer Firmen IMT Medical AG und Acutronic Medical Systems AG für das kubanische Gesundheitswesen gekauft. Die Geräte sollten dort eine durch das US-Embargo verursachte Lücke in der Ausrüstung für den Kampf gegen Covid19 schliessen. Unter Berufung auf die von den USA über Kuba verhängten Sank­tionen wurden die Geräte aber nicht ausgeliefert. Die beiden Firmen sind neuerdings in US-Besitz… Trotz der Skanadalträchtigkeit erzeugte die dazu ausgesandte gemeinsame Pressemitteilung mehrerer Soliorganisationen in den Deutsch­schweizer Medien null Echo. Die Pressemitteilung ist hier zu lesen

Interferon, das kubanische Medikament, das bei der Behandlung von Corona-Patienten helfen kann…

Warum fällt es den Medien so schwer, positiv über Kuba zu berichten? Vor mehr als drei Monaten, zu Beginn der Krise, bat China, das bevölkerungsreichste Land der Welt mit der zweitgrössten Volkswirtschaft, Kuba um ein von den Kubanern entwickeltes Medikament, Interferon, das bei der Behandlung helfen kann, solange man auf einen Impfstoff warten muss. Wer spricht bei uns darüber? Niemand! Vor einigen Tagen dankte der chinesische Präsident Kuba für die Hilfe. Wer spricht bei uns darüber? Niemand! Letzte Woche schickten unsere italienischen Nachbarn in einer der reichsten Regionen Europas, der Lombardei, ein SOS an dieses kleine, weit entfernte Land. Sofort schickte Kuba rund 50 Ärzte und medizinisches Personal. Wer nimmt diese an sich schon verblüffende Information auf? Sehr wenige unserer Medien, und erst, als die kubanischen Ärzte in Italien angekommen waren, und ohne zu erklären, warum diese verwundeten Goliaths den kleinen David aufsuchen, der seit langem seine Ärzte in die ganze Welt schickt, obwohl auch er von dem Virus bedroht ist. Schnell, kubanische Freunde, schickt uns ein paar hundert Ärzte und ein paar Millionen Masken, dann werden wir endlich über euch sprechen…!
Cuba Coopération vom 19. März 2020

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