Fidel und Che
sektion zürich

Aktuell

Die Vereinigung Schweiz-Cuba unterstützt das Ja zur Neutralitätsinitiative

Die überparteilich lancierte Neutralitätsinitiative, die am 27. September zur Abstimmung gelangt, wird von einem Internationalistischen Komitee unterstützt, dem auch die Vereinigung Schweiz-Cuba angehört. An der Pressekonferenz des Internationalistischen Komitees begründete François Page die volle Unterstützung der Initiative durch die VSC. Der neue Verfassungartikel sei wichtig, damit die Schweiz für immer neutral bleibt und sich an keinen militärischen Auseinandersetzungen beteiligt. Er verhindere ferner, dass die Schweiz einen Vertrag unterzeichnet, der das Land in einen bewaffneten Konflikt hineinziehen könnte. Eine Politik der Neutralität zu verfolgen, bedeute jedoch überhaupt nicht, dass die Schweiz gleichgültig sein soll im Zusammenhang mit imperialistischer und kolonialistischer Machtpolitik und damit erzeugten humanitären Krisen, wie sie die Bevölkerung Kubas durchleiden muss, oder wie sie sich im Fall des furchtbaren Genozids in Gaza zeigt. Die verfassungsmässige Neutralität werde die Schweiz nicht daran hindern, mit ihren Möglichkeiten alles zu unternehmen, um gegen das Leiden der von imnperialistischen Konflikten getroffenen Völker vorzugehen.

«Kubas Wirtschaftsreformen sind kein Verrat, sondern revolutionäre Kreativität»

Kuba hat mit Wirtschaftsreformen auf gewisse Markt­mechanismen zurückgegriffen. Und schon wurde ihm unterstellt, sozialistische Grundsätze über Bord zu werfen. Nichts ferner als das, stellt Ramon Labañino, einer der legendären Cuban Fives, fest. Marxismus ist kein Dogma, sondern eine Methode der Analyse. Die daraus resultierende Massnahmen ermöglichen der kubanischen Regierung, das Gesetz des Handelns auch unter extrem schwierigen Rahmen­bedingungen in ihren Händen zu behalten, so, wie es einst Lenin mit der NEP geschafft hatte. mehr.

100 Jahre Fidel

«Keine Armee, keine Macht ist imstande, ein Volk zu besiegen, das beschlossen hat, für seine Würde zu kämpfen!» Kein Zitat würde den ungebrochenen Kampfeswillen besser bezeugen, den Fidel Castro bis an sein Lebensende an den Tag gelegt hat. Am 13. August 1926 wurde Fidel Castro Ruz geboren, und dieses Hundert-Jahr-Jubiläum war weltweit für Millionen Anlass dieses grossen Revolutionärs zu gedenken. Eine Würdigung.

«26 de Julio» auch in der Schweiz würdig gefeiert

Noch nie haben sich so viele Kubanerinnen, Kubaner und solidarische Freundinnen und Freunde aus der ganzen Schweiz zur gemeinsamen Feier des «Día de la Rebeldía Nacional» en Cuba eingefunden wie dieses Jahr. Gemeinsam wurde am Jahrestag des Sturms auf die Moncada-Kaserne gedacht, der als Beginn der kubanischen Revolution gilt. mehr dazu auf cuba-si …

Epileptische Kinder in Kuba benötigen dringend Medikamente!

mediCuba arbeitet seit 14 Jahren mit dem Borras-Marfan-Krankenhaus in Havanna zusammen. Es unterstützt die multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit neurologischen Entwicklungsstörungen. Dr. phil. Marina Frigerio, Psychotherapeutin und Mitglied des Vorstands von mCS, ist soeben aus Kuba zurückgekehrt, wo sie mit der prekären Situation der medikamentösen Versorgung dieser Kinder als Folge der mörderischen US-Blockade konfrontiert war. Sie hat daher spontan eine Unterstützungskampagne aufgezogen und ruft zu Spenden auf.
Flyer mit Twint-Code und IBAN-Nummer

In Sevilla traf sich die europäische Kuba-Solidarität

Der Nuestra-América-Konvoi, eine internationale Solidaritätskarawane für Kuba, traf Ende März in Kuba ein. Am 20. März wurden Hunderte von Vertretern aus über 30 Ländern offiziell von kubanischen Beamten empfangen. Sie hatten mehrere Tonnen Lebensmittel, Medikamente und humanitäre Hilfe mitgebracht. «Die Karawane war eine symbolische Initiative, um dem kubanischen Volk zu zeigen, dass es nicht allein ist», erklärt der Franco Cavalli. mehr dazu …

In Sevilla traf sich die europäische Kuba-Solidarität

Vom 30. Januar bis zum 1. Februar fand in Sevilla das IV. Internationale Treffen von «Europa für Kuba» statt. Anwesend waren Aleida Guevara und Vertreter der Solidaritätsbewegung für die Insel. Ausser den Delegierten aus Europa und Südamerika nahmen Vertreter politischer Organisationen, der Polisario-Front, des Palästinensischen Nationalrats und des venezolanischen Generalkonsuls in Bilbao teil. Auch Aleida Guevara March, Ärztin und Tochter des heldenhaften Guerillakämpfers, beteiligte sich aktiv. mehr dazu …

Film-Tipp: Tanzen im Land der eingefrorenen Träume

Das Leben in Kuba ist schwierig geworden. In den letzten drei Jahren haben schätzungsweise zweieinhalb Millionen Menschen Kuba verlassen, diese Insel der eingefrorenen Träume. Eine Tanztruppe in Havanna, geleitet von einem schweizerisch-kubanischen Paar, bleibt. Die Pflege des afrikanischen Erbes, die Kultur der einstigen Sklaven, gibt Kraft. Rumba gegen die Resignation. Auch Alexis Hernandez war einst ein Auswanderer, 15 Jahre wirkte er als Salsa-Tanzlehrer in Zürich, wo er seine heutige Frau Christa Akert kennenlernte. Als Familie kehrten sie auf die Insel zurück, um im Land der vielen Schwierigkeiten eigene Träume zu verwirklichen.
Christa bildete sich zur professionellen Tänzerin aus, zusammen führt das Paar ein kleines Kulturzentrum in Havanna. Sie unterrichten Kinder und Erwachsene im Tanz des Rumbas, Mambos und Guacangos – und halten so das Wissen um dieses afrikanische Erbe wach. Im Sommer 2025 kamen sie mit ihrer Tanztruppe in die Schweiz, ans Volksmusikfestival Obwald, wo Kuba Gastland war, und präsentierten dem Schweizer Publikum die alten Tänze der afrikanischen Sklaven.

Ab 1. Februar (Première) im Kino RiffRaff-Houdini.

Das kubanisch-amerikanische Kulturparadoxon: Mauern versperren Brücken

Während der kulturelle Austausch zwischen Kuba und den USA immer wieder politische Barrieren durchbrochen hat, fungiert die von extremistischen cubano-amerikanischen Lobbys vorangetriebene Blockade Washingtons als künstliche Mauer, die eine natürlich blühende, für beide Seiten bereichernde Beziehung verhindert. Die Blockade ist alles andere als ein wirksames Druckmittel, sondern ein Instrument der Gegenkultur, das zutiefst schädlich und selbstzerstörerisch ist. mehr dazu …

Kubas Präsident gratuliert Medaillengewinnern der Junioren-Panamerikaspiele

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel gratulierte am Samstag den Medaillengewinnern der Insel bei den Panamerikanischen Juniorenspielen 2025 in Asunción, obwohl sie in der Länderwertung nur den siebten Platz belegten und das Ziel, ihre Leistung von Cali 2021 zu übertreffen, nicht erreichten. mehr dazu …

Preis für kubanische Crew am Filmfestival Locarno

Zwei junge Regis­seurinnen und eine Pro­duzentin aus Kuba haben am Film­festival Locarno für ihren Kurz­film «Primera Enseñanza» (Primar­schule) den Preis für die beste Regie bei den «Pardi di Domani» erhalten. Mit­glieder und Vor­stand der Vereinigung Schweiz-Cuba, Sektion Zürich, durften die Regis­seurinnen Aria Sanchez und Marina Meira sowie die Pro­duzentin Iraida Tamayo in Locarno kennen­lernen. Durch Beteiligung an den Flug- und anderen Kosten wurde den erfolgreichen Kubanerinnen ermöglicht, den Aufenthalt etwas länger geniessen zu können. mehr Infos dazu…

Esteban Lazo: Kuba trotzt dem Blockadekrieg der USA

Zum Abschluss der dreitägigen Weltkonferenz der Parlamentspräsidenten fand in der kubanischen UNO-Vertretung in Genf ein Treffen mit dem Repräsentanten Kubas, Esteban Lazo, statt. , Bis 2023 war er Vorsitzender des kubanischen Parlaments. Der 81-jährige Lazo referierte während fast zwei Stunden über die aktuelle, schwierige Situation Kubas infolge der zunehmend erdrückenden US-Sanktionen. Er betonte – neben der materiellen Unterstützung – die Wichtigkeit freundschaftlicher Beziehungen ausländischer Organisationen zu Kuba.
mehr im Kurzbericht von Kaspar Trümpy

Neuer US-Angriff auf kubanische medizinische Missionen

Abflug Ärztemission

Die US-Regierung befindet sich im Krieg mit den kubanischen Ärztebrigaden. US-Aussenminister Marco Rubio kündigte Sanktionen gegen Personen von Drittländern an, die mit kubanischen medizinischen Missionen zusammenarbeiten. Es gibt für sie keine Visa mehr für die Einreise in die USA. Dieses Vorgehen ist das alte US-Prinzip extraterritorialer Anwendung von Sanktionen. Dass diese Erpressung gerade für Kuba leider eine verheerende Wirkung zeigt, sehen wir auch an Beispielen in der Schweiz. Unsere Regierung findet tausend Wenn und Aber, um dem nicht den Riegel schieben zu müssen. … mehr

Kuba verurteilt US-Diebstahl des Rum-Markenzeichens «Havana Club»

Seit über 20 Jahren streitet Kuba mit Bacardi um die Markenrechte auf dem US-Markt. Ein neues US-Gesetz legalisiert nun den Diebstahl kubanischer Warenzeichen und sichert so Bacardi nach einem langwierigen Rechtsstreit die Marke Havana Club Rum auf dem US-amerikanischen Markt. «Das Aussenministerium lehnt das sogenannte ‹Gesetz zur Nichtanerkennung gestohlener Marken in den Vereinigten Staaten›, das kürzlich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten unterzeichnet wurde, kategorisch ab», heisst es in einer offiziellen Erklärung des kubanischen Aussenministeriums. … mehr

EDA-Politik: Zynismus und Komplizenschaft

Erst vor kurzem hat die Uno-Voll­ver­samm­lung wie jedes Jahr fast ein­stimmig für ein sofortiges Ende der US-Blockade gegen Kuba gestimmt – mit der Stimme der Schweiz. Und nun versucht Bundesrat Cassis’ EDA mit einer «Reise­warnung» Leute vom Besuch Kubas ab­zu­halten. Mit Gründen, die für ganz Zentral- und Südamerika gelten können. Dabei hat Kuba bei den jüngsten Natur­katastro­phen bewiesen, dass es trotz man­geln­den Res­sour­cen in der Lage ist, die Bevöl­kerung effek­tiv zu schützen und Schäden rasch zu beheben. Beson­ders zynisch ist es, wenn die Schweiz gleich­zeitig dabei ist, ihr Büro für Entwicklungszusammenarbeit in Havanna zu schliessen. Darauf weisen auch Suzanne Schreiber und René Lechleiter, die zurzeit gerade in Kuba auf Projektbesuch sind, hin. In ihrem Brief vom 4. Dezember gehen sie auf die politisch motivierten Handlungen des EDA ein und stellen sie der aktuellen Situation gegenüber, wie sie sie im Augenblick gerade in Kuba antreffen.
→ Zum Brief von Suzanne und René

Zuerst die Hurrikans, und dann noch ein Erdbeben – Kuba braucht unsere Solidarität

Kurz nacheinander wurde Kuba in den letzten Wochen von zwei Hurrikans betroffen. Und dann wurde die Insel auch noch von einem Erdbeben erschüttert. Dank der vorbildlichen Katastrophenvorsorge Kubas waren glücklicherweise keine Todesopfer zu beklagen. Aber die Zerstörungen sind wiederum gross. Staatliche Reparaturbrigaden und freiwillige Helfer waren unmittelbar nach den Ereignissen im Einsatz für Aufräumarbeiten und die Instandsetzung des Stromnetzes. Die VSC Zürich hat ein Spendenkonto für Hurrikanschäden eröffnet: Für Spendenüberweisungen

In Paris bekundeten die Menschen Europas ihre Solidarität mit dem sozialistischen Kuba

Am 23. und 24. November 2024 trafen sich in Paris Solidaritätsverbände, politische Kräfte und Gewerkschaften zum 19. europäischen Solidaritätstreffen, um ihre Unterstützung für Kuba zu bekunden und zu verstärken. Die US-amerikanische Blockade wurde verurteilt und ihre Aufhebung gefordert. Das Forum brachte mehr als 300 Delegierte aus 30 europäischen Ländern zusammen. … mehr

Konferenz: Wie bekämpfen wir die Kriegsgefahr?

Eine Konferenz des Antiimperialistischen Netzwerks, die auch von der VSC Zürich unterstützt wird, befasst sich am kommenden Samstag mit der akuten Kriegsgefahr und der Frage, was dagegen getan werden kann. Welche Perspektiven eröffnen sich für uns? Wie und mit welchen Kräften können wir mobilisieren? Wie bauen wir einen handlungsfähigen antiimperialistischen Pol auf?

Samstag, 30. November 2024, 14 Uhr, im Volks­haus Zürich, Stauf­facher­strasse 60.
Flyer zum Herunterladen

Kuba entwickelt Parkinson-Medikament, wird aber durch die US-Blockade gebremst

Seit mehr als 60 Jahren ist auf die weltweite Solidarität der kubanischen Ärztebrigaden verlass. Mit seiner hochstehenden wissenschaftlichen Forschung im medizinischen Bereich könnte Kuba jedoch noch viel mehr zum Wohle der Menschheit leisten – wenn es dabei nicht durch die US-Blockadepolitik sabotiert und behindert würde. Mit einem von Kuba neu entwickelten Molekül besteht Aussicht, bisher als unheilbar geltende neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson bald einmal behandeln zu können. Dank Russland kommt es nun in die klinische Versuchsphase. BRICS lässt grüssen. … mehr

Kuba braucht Herzschrittmacher: Die Aktion ist erfolgreich

Nach dem dringenden Aufruf des kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft «Kuba braucht Herzschrittmacher» Ende April diesen Jahres, wurden im deutschsprachigen Raum mehrere Organisationen der Kuba-Solidarität aktiv. Innerhalb kürzester Zeit konnten Herstellung, Kauf und Überbringung der Herzschrittmacher durch MediCuba Europa organisiert werden. Am 12. Juli berichtete die kubanische Nachrichtenagentur, dass mehr als 300 Herzschrittmacher die kardiologischen Einrichtungen erreicht haben. Die Aktion läuft weiter. … mehr

Aleida Guevara March in Solidarität mit Libanon

Die kubanische internationalistische Aktivistin Aleida Guevara March, Tochter von Che, hat eine Solidaritätsbotschaft an das Volk des Libanon, das von der israelischen Besatzungsarmee angegriffen wird, gesandt. mehr dazu …

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