Tell-Che ©Richard Frick
vereinigung schweiz-cuba
autonome sektion zürich

Über uns

Die Vereinigung Schweiz-Cuba in Zürich ist eine Solidaritätsgemeinschaft von Menschen, die es sich nicht nehmen lassen davon zu träumen, dass auf dieser Welt nicht immer nur nach der Pfeife der jeweiligen amerikanischen Regierung oder den Interessen der Banken und multinationalen Konzerne getanzt werden muss. Wir gehen davon aus, dass letztlich jedes Volk das Recht hat, seinen eigenen Entwicklungsweg selber zu bestimmen, und dass hierzu das kleine Kuba nicht nur einen interessanten Ansatz, sondern bereits auch beachtliche Resultate vorzuweisen hat.

Wir verstehen uns als autonome Gruppe in dem Sinne, dass wir von niemandem abhängig sind. Wir gehören keiner übergeordneten Instanz an, doch wir verstehen uns ganz klar als politisch aktive Menschen, die auch hier in der Schweiz für sozialpolitische Verbesserungen und gesellschaftliche Veränderungen einstehen. In diesem Sinne sind wir solidarisch mit den Kubanerinnen und Kubanern, die seit nunmehr 60 Jahren an der Umsetzung dieser Ziele arbeiten. Und dies unter ungleich schwierigeren Bedingungen, von einem Nullpunkt ausgehend, von der Welt der Reichen angefeindet, von den US-Regierungen boykottiert und bekämpft.

Wir wissen, dass wir zwar zahlenmässig klein, jedoch nicht allein unterwegs sind. Auf der ganzen Welt gibt es heute über 500 solcher Solidaritätsgruppen. Und in der Schweiz bestehen nebst anderen Städtesektionen der VSC diverse Initiativen zugunsten von Kuba. Wir waren immer bestrebt, diese Initiativen zu fördern oder zu vernetzen. So ist aus unseren Reihen das bedeutende medizinische Hilfswerk MediCuba entstanden, wir waren massgeblich beteiligt am Komitee «Weg mit der Blockade!», beteiligen uns an gemeinsamen Publikationen und Kampagnen. Auch haben wir Schweizer Tourneen mit Filmen und für eine Theatergruppe realisiert.

Eine wichtige Aufgabe sehen wir auch darin, die mediale Blockade zu durchbrechen und Kuba zu einer authentischen Stimme zu verhelfen.

Die VSC Zürich kann sich auf eine lange, kontinuierliche und erfolgreiche Solidaritätsarbeit stützen. Diese hat sich selbstverständlich im Laufe der Jahre in ihrer Ausformung verändert. Im Zentrum stand jedoch stets das Bestreben, etwas Konkretes zu bewirken. Davon zeugen auch die jetzt noch laufenden Projekte. Wir verstehen diese Tätigkeit weder als karitativ noch als Einbahnstrasse. Wir streben einen gleichberechtigten Austausch an, in dem die Lerneffekte, der persönliche Kontakt und die Lebensfreude im Vordergrund stehen.

Jahresbericht 2017/18
Jahresbericht 2016/17